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Lucas-Nülle GmbH

Kontinuierlich besser mit neuem ERP-System

Immer nur neue Updates machen ein ERP-System nicht zwangsläufig moderner. Ein Kerpener Unternehmen wechselte darum seinen ERP-Anbieter, um sich eine zeitgemäße Basis für die Zukunft zu schaffen.

 

Unternehmensprofil

Die 1979 gegründete Lucas-Nülle GmbH entwickelt und produziert am Standort Kerpen bei Köln qualitativ und technologisch hochwertige Lehrsysteme für die Aus- und Weiterbildung von Facharbeitern und Ingenieuren sowie für Ausbildungseinrichtungen der Industrie, Berufs- und Fachschulen und Universitäten für den gesamten elektronischen Bereich. Die global agierende Lucas-Nülle-Gruppe besteht aus drei traditionsreichen Firmen, die jeweils auf unterschiedliche Gebiete der technischen und naturwissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung spezialisiert sind. 

Zur inhabergeführten Unternehmensgruppe gehört die Lucas-Nülle GmbH mit Sitz in Kerpen. Sie entwickelt und produziert Trainingssysteme für Schlüsseltechnologien wie Elektrotechnik, Elektronik, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Kommunikationstechnik und Kraftfahrzeugtechnik. Lucas-Nülle arbeitet weltweit mit mehr als 60 Vertriebspartnern und hat Niederlassungen in Shanghai und Williamsburg, USA. Lucas-Nülle-Middle East konzentriert sich mit der Niederlassung in Dubai speziell auf den Markt im Nahen und Mittleren Osten. Die 150 Mitarbeitern erwirtschafteten einen Umsatz von knapp 40 Mio. Euro. 

Die Phywe (PhysikalischeWerkstätten) Systeme GmbH & Co. KG aus Göttingen gehört seit 1988 zur Lucas-Nülle-Gruppe und hat sich als einer der weltweit größten Anbieter von Lehrmitteln für den Physik-, Chemie- und Biologieunterricht einen Namen gemacht. Die INTEA GmbH, ebenfalls Kerpen, ist Anbieter von Qualifizierungsmaßnahmen für die Automobilindustrie in den Bereichen Technik, Service und Human Resources.

System veraltet, Dienstleister mangelhaft

Das in Kerpen seit etlichen Jahren verwendete ERP-System erfüllte zwar noch seine Aufgaben, aber: „Dieses EDV-Produkt erschien uns einfach antiquiert und auch mit dem Dienstleister waren wir in keiner Weise zufrieden“, schildert Ralf Kreider, Prokurist sowie IT- und Betriebsleiter, die Situation. So ließen sich auch kleinste Änderungen nur mit verhältnismäßig großem Aufwand durchführen – etwa einem Pflichtenheft über mehrere Seiten. „Wenn ich den ganzen Aufwand und die Kosten rechne, brauche ich drei Jahre bis sich diese eine Kleinigkeit amortisiert hat, das ist nicht sinnvoll“, weiß Kreider. 

Da der IT-Leiter bereits einige Jahre zuvor bei Phywe den ERP-Standard Microsoft Dynamics NAV gemeinsam mit Europas führendem Microsoft Dynamics-Partner COSMO CONSULT eingeführt hatte, wusste er, dass man in diesem System als Administrator selbst Einiges einführen und ändern kann, etwa ganz triviale Dinge wie ein Feld auszublenden. „Das sind oft geringfügige Anpassungen, aber die bringen dem einzelnen User eine Zeitersparnis – vielleicht nur drei Sekunden, aber bei dreißig Usern über zehn Jahre spart man langfrisitig viel Zeit und Geld“, so Kreider. Solche kleinen Verbesserungen kommen ständig vor, sind laut Kreider fast Tagesgeschäft, aber sie bringen das System ständig auf ein höheres Level. „Ich hätte gedacht, irgendwann ist das mal vorbei, aber das ist nie vorbei. So haben wir aktuell in der Produktion eine Verbesserung von 200 Prozent erzielt“, zeigt sich Kreider überzeugt. Die Erfahrungen mit Microsoft Dynamics NAV und das Wissen um die Stärken des Partners COSMO CONSULT ließen das Unternehmen daher auch in Kerpen auf Microsoft Dynamics NAV umzusteigen.

Standard mit Option für Individualisten

Bild. Lucas-Nülle GmbH

Ein Auswahlverfahren war daher nicht mehr nötig. Die Marktposition von Microsoft garantierte die Weiterentwicklung der Software und versprach Investitions- und Zukunftssicherheit. Die COSMO CONSULT-Berater unterschieden sich von der Kompetenz und vom Engagement zudem deutlich von denen des Altsystems. „Auf Neudeutsch sagt man People make the difference“, konstatiert Kreider. Für die auf der ganzen Welt tätige Lucas-Nülle GmbH spielte zusätzlich die Internationalität eine wichtige Rolle, und da ist man bei Microsoft und COSMO CONSULT mit ihren weltweiten Niederlassungen, Kunden und Kontakten erstklassig aufgehoben. 

Mit dem Softwarepartner sprach man exakt die Unternehmensprozesse ab und überlegte, wie man sie am besten abbilden konnte. Meistens passte der Standard zusammen mit einigen Zusatzmodulen von COSMO CONSULT – das waren Module wie cc|anzahlungsverwaltung, cc|textmodul, cc|formatted documents und cc|provision –, aber in einigen Fällen mussten Prozesse doch leicht angepasst und das System für individuelle Firmenbedürfnisse adaptiert werden. „Integriert man in den Standard von Microsoft Dynamics NAV spezielle Module, von denen ja gerade COSMO CONSULT viele bietet, ist man immer noch dicht am Standard, dann aber an einem sehr ausgereiften und individuellen und hat nur noch einen geringfügigen Anpassungsbedarf“, veranschaulicht Kreider.

Keine halben Sachen mehr

Dazu gehörte eine Filterung der Fertigungsaufträge, die zeigt, welche Stücklistenpositionen vollständig im Lager vorrätig sind, sodass die Aufträge von der Disposition sofort terminlich abgestimmt und freigegeben werden. Sie gelangen über den Drucker in der richtigen Reihenfolge ins Lager, werden dort kommissioniert und gehen in die Fertigung. Dieser Ablauf wurde zusätzlich mit einer Ampel ausgestattet. Bei Rot kann man etwa ein Fehlteil identifizieren und nachforschen, warum es fehlt. „So fangen wir keine halben Sachen an, das kostet immer Zeit fürs Warten und Suchen und der Auftrag liegt halbfertig rum“, freut sich Kreider. 

Als ausgesprochen nützlich erwiesen sich auch die sogenannten NAV-Notizen, die man als Kommunikationsmodul einführte. Disposition und Vertrieb kommunizieren innerhalb von Aufträgen nur noch über diese Notizen, die automatisch dokumentiert werden. Nicht über Outlook, sondern direkt aus einem Auftrag heraus lassen sie sich wie eine Mail an einen Kollegen schicken und bleiben dann für jeden innerhalb des Auftrags sichtbar. So lassen sich über den gesamten Fertigungszeitraum Termine und Veränderungen als Historie verfolgen. „Das führen wir jetzt auch bei den Artikeln ein, also Notizen über neue Stücklisten oder geänderte Fertigungsanweisungen“, kündigt Kreider an.

Effizienter, schneller, besser

Auch die Buchhaltung integrierte man. „Man benötigt keine Schnittstelle und kann viele Kennzahlensysteme über QlikView auf Knopfdruck auswerten. Das ist einfach super“, findet Kreider, „so kann man eine Firma sehr, sehr gut steuern.“ Als weitere Änderung wurden viele Felder ausgeblendet, weil der User nur diejenigen sehen soll, die er wirklich bearbeiten muss. „Das habe ich ganz intensiv verfolgt und dabei sehr gut mit unserem IT-Partner kooperiert. Für die Anwender bringt es nämlich sehr viel Übersicht“, ist sich Kreider sicher.

„Man kann nicht unbedingt sagen, dass wir jetzt etwas können, was wir vorher nicht konnten, aber es war alles komplizierter, dauerte länger und war fehleranfälliger. Wir arbeiten mit Microsoft Dynamics NAV und den cc-Modulen viel effizienter. Was wir können, können wir besser und schneller besser“, zieht Ralf Kreider ein deutliches Resümee und lobt zusätzlich die Flexibilität: „Fast jeden Tag optimiert man wieder was. So haben wir jetzt ein erweitertes Anlagenmodul für die Buchhaltung eingeführt und nutzen das ERP-System zum Budgetieren.“ Diese Möglichkeit, kleine Änderungen selbst durchführen zu können, ist für ihn ein echtes Highlight, denn: „die Firma verändert sich auch ständig und passt sich an. Da muss auch eine Software mitkommen. Und die Software und unser IT-Partner eignen sich für diese Strategie hervorragend.“

 

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