Use Cases für die Digitalisierung von COSMO CONSULT

Use Cases für die Digitalisierung

Ideen für die smarte Fabrik

Die digitale Fertigung hat viele Gesichter. Entscheidend sind nicht allein die Unternehmensgröße oder das Budget, sondern vor allem weiche Faktoren wie Kreativität oder unternehmerisches Denken. Eines ist dabei klar: Smarte Fabriken entstehen schrittweise und nicht, indem irgendwo ein Schalter umgelegt wird. Die meisten Unternehmen konzentrieren sich zunächst auf Pilotprojekte – in Bereichen, in denen Echtzeitinformationen und Automatisierung einen hohen wirtschaftlichen Nutzwert erwarten lassen. Unsere Use Cases verraten Ihnen, was bereits heute möglich ist.

Smarte Produktion

Herausforderung: Bei Kleinserien und Einzelaufträge sind die Stückkosten oft hoch. Ein Grund: Der Aufwand für Umrüstung und Fertigung wird auf ein vergleichsweise kleines Produktionsvolumen verteilt. Weil sich ein hoher Preis im globalen Wettbewerb oft nicht durchsetzen lässt, scheitert die Auftragsvergabe – obwohl Kapazitäten vorhanden sind.
Lösung: Die „Losgröße Eins“ steht synonym für maximale Flexibilität in der vernetzten Fertigung. Voraussetzung sind variable Maschinen und Anlagen, die sich schnell und selbstständig auf neue Vorgaben einstellen. Weil Maschinen, Werkstücke und Produktionsplanung permanent kommunizieren, suchen sich Fabrikate selbst ihren Weg durch die Fertigung. Kleinserien und sogar Einzelstücke lassen sich so zu günstigen Stückkosten produzieren.
Nutzen: Fertigungsbetriebe sind in der Lage, kleine Aufträge zu akquirieren, um Auslastungslücken zu schließen. Sie gewinnen zusätzliche Kunden, steigern den Umsatz, reduzieren die Abhängigkeit von Großkunden und profitieren von einer höheren Rentabilität.
Eingesetzte Systeme:cc|object tracker, Sensoren & Tags.

Smarte Wartung

Herausforderung: Verschleißteile werden entweder aufgrund von akuten Anforderungen oder nach festen Intervallen ausgetauscht. Dadurch lassen sich ungeplante Maschinenstillstände vermindern, aber nicht völlig vermeiden. Zudem besteht die Gefahr, dass Teile prophylaktisch getauscht werden, obwohl das Ende des Lebenszyklus noch nicht erreicht ist.
Lösung: „Predictive Maintenance“ zielt auf die Wartung intelligenter Maschinen und Anlagen. Mit Sensoren ausgestattet, überwachen sich diese selbst und melden wartungsrelevante Ereignisse. Der Serviceeinsatz erfolgt nicht nach festen Intervallen, sondern bei akutem Bedarf.
Nutzen: Für Maschinen- und Anlagenbauer ergeben sich neue Marktchancen: Etwa, indem Produkte um zusätzliche Dienstleistungen ergänzt werden. Fertigungsbetriebe vermeiden ungeplante Stillstände und sparen in gewissem Umfang Produktionskosten, da Verschleißteile länger genutzt werden.
Eingesetzte Systeme:  cc|object tracker, Sensoren & Tags.

Smarte Logistik

Herausforderung: Ob Halbfabrikate in großen Zwischenlagern oder Fahrzeuge auf einem unübersichtlichen Firmengelände – mitunter ist es schwer, Waren und Anlagen wiederzufinden. Durch die Sucherei verlieren Firmen viel Zeit. Schlimmstenfalls werden Assets abgeschrieben, die tatsächlich noch existieren.
Lösung: Objekte wie Werkzeuge, Material, Maschinen oder Fahrzeuge werden mit Tags ausgestattet. Aus „toten“ Assets werden so kommunizierende Objekten, die selbstständig mit angrenzenden Systemen interagieren. Die Tags senden zeit- und standortbezogene Informationen an die cc|smart cloud-Plattform. Über die mobile Web App cc|object tracker lassen sich die Objekte per Smartphone oder Tablet orten.
Nutzen: Anwender benötigen nur wenige Handgriffe, um Objekte auf dem Fabrikgelände sicher zu orten. Sie sparen Zeit und können ihre Laufwege optimieren. Darüber hinaus lassen sich Bewegungen verfolgen. Die Bewegungsprofile erlauben Rückschlüsse auf den Projektfortschritt oder Zustand der Objekte.
Eingesetzte Systeme:  cc|object tracker, Sensoren & Tags.

 

Smarte Supply Chains

Herausforderung: Die Wettbewerbsfähigkeit vertikaler Lieferketten hängt von Faktoren wie Produktionszeit, Qualitätsniveau oder den Gesamtprozesskosten ab. Deshalb spielt die Abstimmung der Partner auf jeder Produktionsstufe eine wichtige Rolle. Prozesslücken und Systembrüche entlang der Supply Chain führen häufig zu einem hohen manuellen Aufwand – mit entsprechender Fehlerquote.
Lösung: Ziel der Prozessintegration ist es, die Systembrüche bei Datenaustausch und Kommunikation entlang der Supply Chain zu schließen. Entweder mit Integrationslösungen wie der cc|data integration suite oder mit Portalen, auf denen Rechnungen, Lieferavise, Aufträge oder Rückmeldungen online bereitgestellt werden.
Nutzen: Digitale Technologien sorgen dafür, dass der Verwaltungsaufwand entlang der Lieferkette sinkt. Mitarbeiter werden von Routinetätigkeiten entlastet, Fehler werden vermieden und relevante Daten stehen schneller zur Verfügung. Auf diese Weise sinken die Prozesskosten, während gleichzeitig die Prozessqualität steigt.
Eingesetzte Lösungen:cc|data integration suite, cc|vendor & contractor portal.

 

Smarte Sicherheitseinweisungen

Herausforderung: Kontraktoren, Besucher und Lieferanten müssen vor Betreten des Werksgeländes eine Sicherheitseinweisung absolvieren. Das führt vielerorts zu langen Schlangen beim Sicherheitsdienst. Im Streitfall muss der Betreiber der Anlage beweisen, dass der Sicherheitscheck tatsächlich absolviert wurde.
Lösung: Mit der cc|safety instructor-App können sich die Mitarbeiter der Kontraktoren selbst über Sicherheitsvorkehrungen und Verhaltensregeln informieren. Ein Multiple Choice-Test stellt am Ende sicher, dass die Vorschriften auch verstanden sind.
Vorteile: Mit dem cc|safety instructor werden eigene und externe Mitarbeiter effizient geschult. Da die Sicherheitseinweisung bei Ankunft bereits erledigt ist, entfallen lange Wartezeiten am Werktor. Die didaktisch einfache Aufbereitung der Informationen ist in mehreren Sprachen verfügbar. Betreiber können im Detail nachweisen, wer die obligatorische Sicherheitseinweisung wann absolviert hat.
Eingesetzte Systeme:cc|vendor & contractor portal, cc|safety instructor.

Smarte Serviceeinsätze

Herausforderung: Um Maschinen und Anlagen zu warten, benötigen Techniker vor allem eines: Informationen. Doch oft sind technische Daten und die Wartungshistorie erst mühsam zu recherchieren.
Lösung: Über QR-Codes an Maschinen und Anlagen rufen Techniker relevante Informationen per Smartphone oder Tablet ab. Servicetechniker erhalten so direkten Zugriff auf Stücklisten, Bedienungsanleitungen, Explosionszeichnungen oder Kennlinien.
Nutzen: Statt Informationen aufwendig in unterschiedlichen Datenbank zu recherchieren, genügen wenige Handgriffe, um relevante Details abzurufen. Servicetechniker sparen dadurch Zeit. Sie können zudem Daten in Situationen abrufen, in denen ein Notebook unpraktisch wäre.
Eingesetzte Systeme: cc|vendor & contractor portalcc|object tracker.

Smarte Reparaturen

Herausforderung: Servicetechniker kennen nicht jede Maschine aus dem Effeff. Auf unbekanntem Terrain ist der Rechercheaufwand daher oft hoch. Das führt zu längeren Serviceeinsätzen.
Lösung: Die Augmented Reality-Brille Microsoft HoloLens projiziert interaktive, dreidimensionale Objekte und Informationen direkt in das Sichtfeld des Nutzers. Techniker können Modelle mit Gesten, Kopfbewegungen oder per Sprache drehen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten und in Einzelteile auflösen.
Nutzen: Die übersichtliche Visualisierung von Anlagen, Bauteilen und Komponenten fördert das technische Verständnis. Fachwissen wird begleitend zum Einsatz aktiv eingeblendet. Techniker müssen ihre Arbeit nicht unterbrechen, um sich zu informieren. Dreidimensionale Modelle helfen, das erlernte Know-how direkt umzusetzen.
Eingesetzte Systeme: Microsoft HoloLens.

Smarte Projekte für Anlagenbau und Turnaround

Herausforderung: Heute werden zunehmend Maßnahmen aus der Instandhaltung und der Einbindung von Investitionen (Neubau und Erweiterung von Anlagen- und Fabriken) in immer kürzeren Revisionsstillständen) gebündelt. Dadurch sind die Betreiber von Produktionsstätten mit technischen Projekten konfrontiert, die oft zu über 90 Prozent von externen Dienstleistern realisiert werden. Ähnlich ist die Situation im klassischen Anlagenbau. Hier sind Anlagen in immer kürzeren Zeiten zu konzipieren und aufzubauen. Wegen des Fachkräftemangels wird vermehrt auf Fremdpersonal aus dem Ausland zurückgegriffen. Sicherheit steht dabei an erster Stelle. Das fremde Personal kennt die Baustelle nicht und muss trotzdem mit dem Umfeld harmonisieren.  
Lösung: Das Cloud-basierte cc|vendor & contractor portal erlaubt die digitale Interaktion mit allen externen Partnern. Diese können sich hier authentifizieren und erhalten rollenbezogen Assistenz-Apps, wie zum Beispiel cc|safety instructor für die mobile Sicherheitsweinweisung oder cc|object tracker zur Verfolgung von Bauteilen, Ausrüstungen, Ersatzteilen, Werkzeugen, Maschinen und Personen. Über die Teamsite-App können sie auf das Projektmanagement und die Dokumente der Baustelle in Office 365 zugreifen – und so gezielt Informationen zur Baustelle abrufen.
Nutzen: Der Anteil unproduktiver Zeiten kann sich bei industriellen Baustellen auf bis zu 40 Prozent belaufen. Mit digitalen Technologien lassen sich der Umfang erheblich reduzieren. Die übersichtliche Visualisierung von Anlagen, Bauteilen, Komponenten und dem Baufeld fördert dabei das technische Verständnis. Zusätzliches Fachwissen wird begleitend zum Einsatz aktiv eingeblendet.
Eingesetzte Systeme:  cc|vendor & contractor portal, cc|safety instructor, cc|object tracker, Sensoren & Tags, Projektmanagement

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