Digitalisierung, ERP

Wie können Sie Ihr Änderungsmanagement verbessern?

Michael Hering

Sie nutzen CAD- und ERP-Systeme, um effizienter zu arbeiten? Schön, aber wenn beide Systeme nicht in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren, lässt sich das wahre Potenzial des Duos kaum ausschöpfen. Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Unternehmen durch die Integration von CAD- und ERP-Systemen mehr Rückenwind verschaffen.

Webinar Registrierung

Melden Sie sich zu unsere Webinar-Serie "Alles im Blick – in der Diskreten Fertigung" an!

Die Angabe Ihrer Daten ist freiwillig. Lesen Sie dazu die ausführlichen Hinweise zum Datenschutz.

Wenn Sie die Prozesse zwischen Konstruktion und Produktion harmonisieren wollen, sollten Sie darüber nachdenken, wie sich systemübergreifende Prozesse realisieren lassen. Wenn beide Systeme über die Abteilungsgrenzen hinweg miteinander kommunizieren, schafft diese Verbindung nicht nur mehr Transparenz, sondern spart auch Zeit. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Änderungsmanagement (Change Management).

Was versteht man unter Änderungsmanagement?

Wenn der Konstrukteur eine Zeichnung sperrt, um sie zu verändern, ist die Aktion zunächst auf das CAD-System beschränkt. Anschließend müssen die betroffenen Abteilungen mündlich oder per E-Mail in Kenntnis gesetzt werden. Die Abteilungen beginnen nun mühsam damit, herauszufinden, welche Produktionsaufträge, Bestellungen oder Arbeitspläne auf den geänderten Zeichnungen basieren.

Mit der intelligenten Integration von CAD- und ERP-System entfällt dieser Arbeitsschritt: Bei durchgeführten Änderungen passt sich der entsprechende Prozess im ERP-System automatisch an. Sobald in der Konstruktion eine Zeichnung gesperrt wird, weiß der Vertrieb, dass der betreffende Artikel nicht mehr verkauft wird. Die Arbeitsvorbereitung und der Einkauf sind ebenfalls über diese Änderung informiert. Mit der intelligenten Suche nach der Zeichnungsverwendung lassen sich nun alle betroffenen Aufträge ermitteln.

Wie werden Prozesse mit dem Änderungsmanagement gesteuert?

Änderungsmitteilungen informieren die Mitarbeitenden in der Konstruktion über Änderungswünsche des Kunden oder der Produktion. Die dazugehörigen Informationen (z. B. Art der Änderung, betroffene Komponenten) werden gleich mitgeliefert. Sie stehen damit direkt zur Verfügung, ohne dass hierfür eine Recherche erforderlich ist.

In der Konstruktion wird nun der Änderungswunsch auf Machbarkeit geprüft und ggf. die Änderung durchgeführt. Für jede Produktänderung wird ein Änderungsauftrag angelegt. Darin ist ein Plan enthalten, der die Aufgaben der beteiligten Abteilungen festlegt. Das System überwacht und dokumentiert die Ausführung der einzelnen Aufgaben. Dadurch behält die Konstruktionsabteilung jederzeit den neuesten Status über die Änderungen im Blick.

Wie funktioniert das Revisionsmanagement?

Aufgabe des Revisionsmanagements ist es, die Änderungen an den Zeichnungen und Dokumenten auf eine nachvollziehbare Art und Weise festzuhalten. So wird die Konsistenz der im System erhaltenen Daten sichergestellt.

Anhand der Verwendungsprüfung wird ermittelt, in welchen Bereichen eine Zeichnung im Einsatz ist. Die gesammelten Informationen helfen bei der Frage, ob die gesamte Produktionsstruktur, die Baugruppe oder lediglich das Einzelteil anzupassen ist.

Ein weiterer Vorteil des Revisionsmanagements besteht darin, dass alle im Umlauf befindlichen Dokumente, die mit der Zeichnung verknüpft sind, automatisch auf den neuesten Revisionsstand gebracht werden. Die angepassten Dokumente lassen sich anschließend effizient verteilen.

Sie wollen, dass Konstruktion und Fertigung enger zusammenrücken? Dann nehmen Sie doch an unserem Webinar Harmonie zwischen Konstruktion & Produktion teil, das am 22. November 2022 um 11 Uhr stattfindet. Hier erfahren Sie, wie Sie zu integrierten Prozessen kommen, die beide Bereiche miteinander verbinden.

Beitrag teilen

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Autor:
Michael Hering
Industry Manager Discrete | COSMO CONSULT