COSMO CONSULT TOP Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb 2017

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Interview mit Jakar Mahmoud - Ausbildung Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Jakar Mahmoud absolviert derzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich der globalen IT am Standort Münster. In seiner zweiten Arbeitswoche besuchte er ebenfalls die Grundlagenschulung für Microsoft Dynamics NAV in Münster und blickt positiv auf die drei Tage zurück.

 

Maren: Hallo Jakar! Du kommst gerade aus einer NAV-Schulung, wie ist es gelaufen?

Jakar: Also, bis jetzt läuft eigentlich alles sehr gut! Die Schulung war sehr interessant für mich und ich hab viele neue Sachen kennengelernt. Das Problem ist ein bisschen die Sprache, aber das wird auch immer besser. Die Programme verstehe ich auf jeden Fall. Microsoft Dynamics NAV benutze ich jetzt nicht wirklich in der Systemintegration, aber ich muss mich natürlich damit auskennen. Die Kollegen sind alle sehr nett gewesen, genauso wie meine Büronachbarn. Alle beantworten gerne meine Fragen, und ich freue mich einfach, jetzt bei euch zu sein!

Maren: Das freut mich! Wie kommst du denn mit den Aufgaben klar, die du  bislang hattest?

Jakar: Ich habe mich sehr auf die Sprache konzentriert und daher war es manchmal so, dass ich einen Schritt im Programm nicht mitbekommen habe oder eine Aufgabe nicht direkt lösen konnte. Ich hab zwar alles verstanden, was unser Ausbildungsleiter erzählt hat, aber gleichzeitig am eigenen PC mitzuarbeiten, war etwas schwierig. Die Deutschen reden sehr schnell :-) Im Deutschkurs war alles noch sehr langsam und hier ist alles so schnell. Aber das ist kein Problem, ich lerne das!

Maren: Wie war das als du noch klein warst – wolltest du immer schon in der IT-Branche arbeiten?

Jakar: Als Kind wollte ich eigentlich Arzt werden. Aber 2009 habe ich einen Computer bekommen. In der Schule war ich zuerst leider nicht so toll, also habe ich mich immer mehr mit dem Computer beschäftigt. Das hat mir viel Spaß gemacht, ich habe dabei viel gelernt, und dann lief es auch in der Schule besser. Dann, als ich in Deutschland war, habe ich festgestellt, dass es hier sehr viele Chancen im IT-Bereich gibt. Und da dachte ich: Das passt sehr gut zu mir und ich möchte in dieser Richtung etwas machen. Und auch wegen der Sprache: Im IT-Bereich ist vieles teilweise auf Englisch und teilweise auf Deutsch. Ich dachte, auch das passt gut zu meiner derzeitigen Situation bzw. zu meinen Sprachkenntnissen.

Maren: Ist ja oft so, dass man als Kind einen Traumberuf hat, und dann ist man später ganz woanders. So ist das Leben. Apropos: Hast du eigentlich ein Lebensmotto?

Jakar: Ja, da gibt es so eine Sache für mich. Ich sage mir immer selbst: Ich gebe nie auf! Obwohl es schwer wird, obwohl es stressig ist, ich gebe nie auf. Ich werde etwas für meine Zukunft tun und dabei niemals aufgeben.

Maren: Wo du gerade von Zukunft sprichst: Wo siehst du dich selbst, sagen wir, in zehn Jahren?

Jakar: In zehn Jahren?!

Maren: Ja, das ist eine lange Zeit, ich weiß …

Jakar: Ich hoffe, dass ich erst einmal weiter bei euch bleiben kann, dass ich nächstes Jahr und danach das Jahr immer noch bei euch bin und meine Ausbildung abschließen kann. Viel weiter denke ich erstmal nicht.

Maren: Eine letzte, selbstkritische Frage habe ich noch: Was würdest du sagen ist deine Stärke und natürlich: was deine Schwäche?

Jakar: Meine Stärke ist, denke ich, Teamfähigkeit. Ich bin immer positiv und mir ist wichtig, dass man sich auf mich verlassen kann. Meine Schwäche ist die Sprache …

Maren: Also, ich finde, das funktioniert schon sehr gut!

Jakar: Ja, aber es muss auf jeden Fall noch besser werden!

 

Maren: Vielen Dank Jakar für dieses Interview und für deine Offenheit!